Honig entsteht aus dem von den Bienen gesammelten Blütennektar, der in der Wabe in Einfachzucker aufgespalten wird. Durch den Aufbau der Waben und das ständige Fächeln der Bienenflügel verdunstet der Honig und wird zu einer süßen Flüssigkeit. Farbe und Geschmack des Honigs hängen von dem von den Bienen gesammelten Nektar ab. Die meisten Bienen sammeln nur Pollen oder Nektar. Wenn ihre Nektar-„Säcke“ voll sind, kehrt die Honigbiene zum Bienenstock zurück. Der Nektar wird an eine der Bienen im Stock abgegeben und dann von Biene zu Biene von Mund zu Mund weitergegeben, bis sein Feuchtigkeitsgehalt von etwa 70 % auf 20 % gesunken ist. Dadurch wird der Nektar in Honig umgewandelt.

Jede Sammelbiene saugt den Nektar mit ihrer langen, schlauchartigen Zunge auf und speichert ihn dann in einem zweiten Honigmagen. Eine Arbeiterin kann ihr eigenes Gewicht an Nektar – etwa 70 Milligramm – auf einer Reise sammeln, wofür sie bis zu 1.500 Blüten besuchen muss.